Frauenfrühstück

  • immer im Februar und im November
  • immer samstags
  • immer von 9.00 Uhr bis 11.30 Uhr
  • immer im ev. Gemeindehau

Zu Beginn stehen ein leckeres, liebevoll hergerichtetes Frühstück und viele gute Gespräche im Mittelpunkt.

Wir haben jedes Mal eine Referentin zu Gast, die einen Vortrag hält über Themen die von uns ausgesucht werden. Wir achten darauf, dass diese Themen interessant und auch ansprechend sind.

Frauen jeder Altersstufe und jeder Konfession sind ganz herzlich eingeladen.

Erleben Sie einen schönen Samstagvormittag - und Sie gehen "gestärkt an Leib und Seele" nach Hause.

 

Kontaktpersonen:

Margot Maier, Tel. 2861
Monique Reichert, Tel. 915734
Uschi Weimer, Tel. 1405

Frauenfrühstück am Samstag, 20. Februar 2016

Auch an diesem Samstag erfreute sich das Frauenfrühstück im evangelischen Gemeindehaus in Reusten großer Beliebtheit!

Die Referentin Petra Hahn-Lütjen, die an diesem Tag zu dem Thema "Entscheide gut, lebe gut!" eingeladen war, schaffte es, alle Teilnehmer zum Nachdenken, Grübeln, in sich gehen, … anzuregen.

Ihr Vortrag war an die Bartimäus – Geschichte angelehnt.

Draußen vor dem Stadttor Jerichos sitzt ein blinder Bettler, Bartimäus, d.h. Sohn des Timäus. Einen eigenen, individuellen Namen hat er nicht. Er ist durch sein Gebrechen von der sozialen und religiösen Gemeinschaft ausgeschlossen, nach jüdischer Auffassung auch vom Heil. Ein körperliches Defizit erweckt immer den Verdacht, dass es sich hier um eine Strafe Gottes handelt. Wenigstens hat er Anspruch auf Almosen, aber das Leben auf der viel begangenen Straße zwischen der uralten Handelsstadt Jericho und dem religiösen Zentrum Jerusalem pulsiert an ihm vorbei.

Bartimäus hört die Menschenmenge nahen – Blinde haben ein feines Gehör – und "sieht" seine Chance: Als er erfährt, dass Jesus vorbeikommt, schreit er los. Er muss eine Ahnung haben, was es mit diesem Jesus auf sich hat. "Sohn Davids" ist der Titel für den von den Juden sehnlichst erwarteten Messias, den Heiland, der, so sagte es schon der Prophet Jesaja voraus, Blinde sehend und Taube hörend macht (Jes 29,18). Bartimäus knüpft also ganz konkrete Erwartungen für sich an den Messias: Das Heil, das der Gesandte Gottes bringen wird, soll jetzt schon Realität werden.

Aus der Not heraus, mit dem Mut des Verzweifelten, setzt sich Bartimäus gegen die groben Passanten und Mitläufer durch und überwindet so alle Barrieren, die ihm die "Sehenden" setzen wollen. Jesus hört sein Rufen, bleibt stehen und lässt ihn holen.

Die Heilung selbst ist nicht blanke Zauberei, Magie eines Wunderheilers. Jesus weckt vielmehr die Kräfte, die im Inneren des Kranken ruhen. Er fragt ihn ja: Was willst du? Ohne das Vertrauen, den Glauben kann Jesus nichts bewirken. Aber denen, die sich vertrauensvoll an ihn wenden, gibt er die Ermutigung zum Aufbruch; er hilft ihnen, neuen Sinn im Leben zu sehen ("...er konnte wieder etwas erblicken") und neue Wege zu gehen ("...und er folgte ihm auf dem Weg"). Diese Nachfolge sieht für jeden Menschen anders aus, sie ist ein Reifeprozess, der uns immer tiefer das Geheimnis des Lebens sehen, erkennen lässt.

Diese Geschichte zeigt, was das Leben mit uns macht, wenn man Mut hat für Entscheidungen und Veränderungen!

Bartimäus traut sich nach Jesus zu rufen und ihm zu sagen, was er möchte! Er traut sich, entgegen all der anderen Stimmen, die ihm sagen er solle still sein! Aber Bartimäus möchte sehen können! Jesus hat ihn danach gefragt und es war seine eigene Entscheidung, dass er sehen möchte! Er ist alleine dafür verantwortlich und bekommt sein Augenlicht geschenkt! Eine gute Entscheidung für sein Leben! Es war sein eigener Wille, sein eigener Mut, seine eigene Verantwortung!

Der eigene Wille, daraus resultiert auch die eigene Entscheidung!

Jeder, wirklich jeder hat ein Recht darauf, die eigene Meinung zu sagen, Probleme anzusprechen und zu sagen, was ihn bedrückt!

Wenn man unzufrieden ist, wenn man klagt, dann muss man aber auch wissen was man in seinem Leben ändern möchte oder anders haben will! Was muss man ändern, dass es einem selbst wieder gut geht?

Wollen wir diese Veränderungen überhaupt?

Trauen wir uns eine Veränderung zu?

Wenn wir es uns nicht zutrauen oder keinen Mut dafür haben, halten wir fest an dem, wie es ist und was uns bekannt ist, an unserem "vertrauten Leid"!

So ist jeder Mensch anders, der eine mutiger, der andere ängstlicher, der eine braucht länger für Entscheidungen und Veränderungen, ein anderer reagiert schneller!

Es gilt sich zu entscheiden, in welcher Situation man selbst sein möchte! Selbstmitleid und in alten Gewohnheiten, Situationen und Lebensweisen verharren; oder Eigenverantwortung und anpacken, das Leben selbst in die Hand nehmen, Veränderungen machen.

So kann man schlussendlich fast alles in diesen kleinen Satz packen, der so viel zum Ausdruck bringen kann:

"JEDER MENSCH ENTSCHEIDET SELBST ÜBER SEINEN EIGENEN WILLEN!"

Maike Hipp

"Jeder ist seines Glückes Schmied"

das war das Thema beim Frauenfrühstück am 21. Februar 2015

Glück was ist das?

Jeder versteht unter Glück etwas anderes: Kinder, Enkel, Familie, Arbeit, Gesundheit, Geld, Friede, Wertschätzung . . .

Jeder Mensch wünscht sich Glück. Doch Glück können wir nicht bestellen, nicht kaufen, nicht erzwingen und nicht festhalten.

Doch allein die Tatsache, dass wir von Gott gewollt sind sollte uns glücklich machen. In Jeremia 1 Vers 5 steht:  Ich kannte dich,  ehe ich dich im Mutterleibe bereitete . . .

Das sollten wir ernst und persönlich nehmen.

Wenn es uns schlecht geht, wenn wir nicht wissen wie es weitergehen soll, dann sind wir nicht allein. Gott steht zu uns, so wie wir sind, mit all unseren Fehlern, mit all unseren Schwächen. So will er uns haben und so liebt er uns auch.

Er schenkt uns kein Leben das ohne Probleme abläuft, aber er lässt uns damit nicht allein, er steht zu uns.

Gott liebt uns – das müssen wir nicht glauben!

Aber was haben wir denn zu verlieren wenn wir es glauben?

Diese und noch andere Botschaften bescherte uns Ilka Grabowski mit ihrem sehr persönlichen Vortrag.
Mit vielen glücklichen Gesichtern.

 

Margot Maier